Die Sache mit der “Treue”

Nun denn. Es gibt auf Twitter so eine ganz bestimmte Dame, die über ihre Treffen mit -oft genug- eigentlich gebundenen Männern berichtet. Ohne Schuldgefühl, ohne Bremse und ganz offensichtlich auch ohne Licht.

Die immer beiläufig erwähnte Tatsache, dass der Sexpartner eine Frau zu Hause hat, und alles geheim bleiben soll, weil sie ja keine Beziehung zerstören will, bringt mich sowas von auf die Palme, dass ich hier mal allgemein was loswerden muss, damit ich nicht noch platze. Glaubt mir, das wäre kein schöner Anblick.

Nennt mich verknöchert und spießig. Mir wurscht. Ich habe, bei allem Potential zur Schlampe (die gute Art) einen ziemlich fein eingestellten Moralkompass, einen extremen Gerechtigkeitssinn, und für Schlampen (die miese Art) absolut kein Verständnis. Zero tolerance.

Ich seh’ die Sache mit dem Sex, dem Rumficken, der Treue so:

Ich glaube nicht, dass eine monogame Beziehung der Weisheit letzter Schluss ist. Ganz bestimmt nicht.  Dabei ist es mir auch nicht wichtig

ob man in einer Poly-Beziehung lebt, und mit wie vielen Leuten

ob man allein oder als Paar in den Swinger Club geht

ob man sich neben der Hauptbeziehung einen Dom oder eine Sub gönnt. Oder zwei. Oder drei. Zum Ausleben einer Neigung, die der Partner daheim nicht mitmachen mag

ob man eine klassische offene Beziehung führt

Gang bang Parties

Vielleicht sagt der Hauptpartner/die Ehefrau ja auch “ist ok, geh und mach, aber ich will nicht wissen, was genau du mit wem tust. Steck mich nur mit nix an, sonst ist Polen offen.”

Oder es gibt irgendeine andere Sache, bei der man mit anderen/verschiedenen/mehreren Leuten vögelt, und ich hab jetzt nicht mal dran gedacht.

Alles völlig egal. Das einzige, was in jeder Situation und in jeder Konstellation Bedingung ist, ist

EHRLICHKEIT.

Den Partner darüber informieren, dass man gedenkt, außerhalb dieser (ursprünglichen) Beziehung zu vögeln. Und zwar VORHER.

Das Gegenteil von ehrlich und offen sein ist fremdgehen. Seitenspringen eben halt. Den Partner hintergehen. Irgendwas mit irgendjemand anderem anfangen, egal ob ONS, schneller Gelegenheitsfick, oder Affäre, und ohne dass der eigentliche/ursprüngliche/vermeintlich einzige Partner davon weiß.

Und das ist, wie auch immer man es dreht und wendet, ganz ganz mieses Verhalten. Verlogen, hinterfotzig, niederträchtig. Mies eben. Unterste Schublade.

Es gibt jetzt Leute, die argumentieren “ein Seitensprung oder eine Affäre ist ein Zeichen dafür, dass es in der Beziehung nicht stimmt.” Oder “das ist der sichtbare Ausbruch aus einer kaputten Beziehung”. Oder sie sagen “dazu gehören immer zwei. Der Fremdgeher und der Partner, der ihm halt nicht das gab, was er braucht.”

NEIN. Wenn es nicht stimmt in der Beziehung, wenn es krieselt, wenn einer oder beide unzufrieden sind, wenn der Sex Scheiße (geworden) ist, oder zu wenig, wenn wenn wenn…dann macht gefälligst den Mund auf und REDET. Verlangt Änderung. Verlangt die Öffnung der Beziehung. Macht Schluss. Whatever. Aber eine Rechtfertigung, hinter dem Rücken eines nichtsahnenden Partners rumzuficken, ist das alles nicht. Sorry. (Wenn der Partner euch gewähren lässt, aber keine Infos zu euren Sexkapaden will, dann ist das nicht hinterrücks, sondern trotzdem informiert und einvernehmlich.)

Übrigens sind für mich geheim gehaltene Twitter Accounts, von denen die Schwanzpics verschickt werden, die die Ehefrau nicht haben wollte,  oder vor dem Partner verborgene JOY Profile ( “Beziehungsstatus: Single” ist immer sehr beliebt) auch ein absolutes no go. Wenn ihr in einer angeblich monogamen Kiste seid, dann habt ihr Gottverfickt nochmal nix bei Tinder zu suchen. Auch nicht zum “nur mal gucken”.

Und ich denke auch nicht, dass der Fremdgeher immer 100% Schuld hat, wenn es zum Seitensprung kommt, wie ich heute auf Twitter wieder lesen durfte. Die 100% hat er dann, wenn das Objekt seiner Begierde nichts vom eigentlichen Partner im Hintergrund weiß. Wenn Eheringe abgenommen werden. Wenn suggeriert wird, dass man ungebunden ist, und auf der Suche nach Spaß. Wenn man sich im Club trifft, und es von einem Partner keine Spur gibt. Dann kann man es nicht wissen. Mit dem FBI zwecks Background Check anrücken, bevor ich dich ficke, kann ich ja schlecht.

Aber wenn die andere Hälfte des Seitensprungs, des Büroficks, der Affäre WEISS, dass ihr Sexpartner in einer – eigentlich – ganz normalen, monogamen Beziehung steckt, und ihn TROTZDEM fickt. Und noch hilft, die Sache zu verbergen. Und das Ganze bei nächster Gelegenheit wiederholt. Und extra aufpasst, dass das nicht irgendwie auffliegt, weil man ja den hintergangenen, betrogenen Partner NICHT VERLETZEN will…dann hat diese Person genau 50% Schuld. Und die wird sie auch nicht mit irgendwelchem gespielten Mitgefühl los.

Wer weiß, dass der andere verheiratet oder anderswie fest vergeben ist, und den Betrug absichtlich mitmacht, der ist das letzte. Das allerletzte. Pfui Teufel. Und da retten einen auch keine zig Beschönigungen und Ausflüchte.

Versteht mich nicht falsch. Jeder vögle sich durchs Leben wie er will. Für manche Leute kann es klappen, im Herzen zusammen zu gehören, aber körperlich eben nicht “treu” zu sein.  Alles gut. Kann man so zusammen beschließen. Aber wenn man -eigentlich und ohne je was anderes besprochen zu haben- in einer monogamen Beziehung lebt, sollte man schon soviel Respekt dem Partner gegenüber, und soviel Rückgrat haben, dass man reinen Wein einschenkt. Sonst ist man halt einfach ein hinterfotziges Arschloch, oder wahlweise eine billige, elende Schlampe. Is halt so.

Für mich ist eine Beziehung, wo ich selber rauskriegen muss, dass ein Betrug stattfand, oder ich hintergangen wurde und für blöd verkauft, so ungefähr der massivste und schlimmste Vertrauensbruch, den man sich leisten kann. Die Beziehung ist hinüber. Vertrauen weg. Kommt so auch nie nie wieder. Bei bdsm-Beziehungen auf jeden Fall der absolute Todesstoß. Und ich würde SEHR genau abwägen, ob beide Seiten von meiner Existenz wussten, oder nur eine.

Und wem ich alles den Hintern quer durch die Stadt treten müsste, und wem nicht. Da würde einen dann auch kein mitfühlendes Gesabbel in einem Blog vor einer saftigen Watsch’n retten.

Gegen solche Leute bin ich nämlich hochallergisch. Aus Gründen.

 

 

Standard

Kommunikation,Kontrollabgabe, Verantwortung, Grenzen, das Wörtchen NEIN, Dummdoms und Co.

Na gut. In der letzten Zeit sind mir einige unschöne Dinge online zu Ohren gekommen, und ich selber habe mit Dummdoms, definitiv NICHT einvernehmlichen Grenzübertretungen, und komplett eigensüchtiger Ignoranz auf Seiten der betreffenden “Doms” real life auch schon öfter zu tun gehabt, als mir lieb war.

Nach den Blogposts der letzten Zeit zu dem Thema, und nach vielen WA-Gesprächen mit befreundeten Bdsmlern, gebe ich zu dem Elend jetzt auch mal meinen Senf dazu. Aus der Sicht einer Sub, und logischerweise sehr subjektiv. (Aber ich glaube, da finden sich einige Leute wieder)

Das Themenfeld ist groß, und meine Gedanken mal wieder verknotet, also seid gnädig, ich versuche, das Geplapper zu strukturieren. Wird aber eher länger, das Werk. 😉

Disclaimer: der dominante Part ist nachfolgend “D”, der submissive Part “s”. D ist bei mir männlich, s weiblich. Weil es MEINE Sicht ist. Gendert einfach in eurem Kopf, wie ihr es braucht.

Wer trägt wie viel Verantwortung im BDSM, vor allem, wenn gespielt wird?

Ich glaube nicht, dass D grundsätzlich der einzige ist, der für ein gelungenes BDSM zwischen ihm und s arbeiten muss. Und er trägt auch nicht die komplette Verantwortung. Niemand kann hellsehen, und es liegt an s, ihm wichtige Dinge verbal oder non-verbal oder wie auch immer, mitzuteilen. Dazu gleich mehr, denn das ist leider eine RIESENbaustelle, auf beiden Seiten.

Aber während einer Session ist D DEFINITIV derjenige, der die Verantwortung für s trägt, für ihr Wohlergehen, für die Session an sich, und dafür, dass er es nicht zu weit treibt. Er ist derjenige, der eine evt gefesselte, geknebelte s lesen können muss. Der wissen muss, was noch geht, und wann er besser aufhört. Dafür muss er s erst kennenlernen, schon klar. Aber in dieser Phase übertreibt man es halt einfach nicht, und beobachtet die Reaktionen sehr genau. Und es braucht Empathie, Anatomiekenntnisse, Beobachtungsgabe, und Selbstkontrolle, um jemand anderes “lesen” zu lernen.

Wenn man das nicht, oder NOCH nicht kann, kein Einfühlungsvermögen besitzt, mit jemandem der “neu” ist, spielt, sich schwer tut mit dem Erkennen und Ablesen von Reaktionen, dann geht man gefälligst nicht an Grenzen. Und schon gar nicht drüber. Punkt.

Ich weiß sowieso nicht, was dieses sofortige Ziehen sämtlicher Register soll. Ist nicht der Weg das eigentliche Ziel? Sollte es nicht den meisten Spass für D bringen, s immer ein Stückchen weiter zu schubsen, ihre Reaktionen zu lesen, sich an ihren Tränen und ihren zusammengebissenen Zähnen zu erfreuen (zumindest, wenn er Sadist ist)? So, dass hinterher beide stolz, happy, entspannt, zufrieden sein können und die Bindung, und die Bereitschaft, den Weg weiter miteinander zu gehen, wächst? Vielleicht hab ich da aber ja auch was falsch verstanden. 🙄

Es muss übrigens auch nicht jeder D die härtesten Sachen bringen, weil er die in Videos und Gifs gesehen hat, und DAS WILL ER AUCH. Ich versuche ja gerade so nebenbei, einer JOYBekanntschaft mit angeblich dominanten Tendenzen, aber bis dato null Ahnung von irgendwas, schonend beizubringen, dass es nichts bringt, sich als Dom zu deklarieren und den McHurt online auszuräumen. Oder nen sonstigen Shop. Man muss wissen, wie die Sachen sicher verwendet werden, und man muss üben. An sich selber, an ner Schweinehälfte, mir egal, aber wer nicht weiß, wohin er wie hart schlagen darf, und zielen gelernt hat, der soll dem Fell von s fernbleiben. Oder eben nur piano machen, und gaaanz langsam steigern. Mit feedback. Das ist dann meilenweit von einer wirklichen Session weg, und mehr Lehrstunde als sexy, aber wenigstens sicher. (Ein Lifestyle Dom wird er davon noch lange nicht, denn “Dominanz fühlen” kann ich ihm nicht beibringen. So muss man geboren sein, oder eben nicht. Aber für sexuell dominant kann es reichen.)

Die Kontrolle abgeben kann s auf jeden Fall nur wirklich, wenn sie D vertrauen kann. Und das kommt nicht bei einmal spielen und auch nicht bei zweimal. Das dauert, und hat mit gehaltenen Absprachen, mit Einvernehmen, mit Auffangen, mit Verlässlichkeit zu tun. Mit Ehrlichkeit. Mit bei weitem mehr als dem Gefühl, dass er dir nicht auf die Nieren dreschen würde. Mit guter, offener Kommunikation.

Ah ja. Stichwort Kommunikation. Das ist von Anfang bis Ende gern mal ein Trauerspiel. Auf beiden Seiten, da bin ich sicher. Ich kann das allerdings selbst nur von meiner Position als s beurteilen, und Leute… Doms!!!!🙈🙈🙈

Zuerst mal: wenn man jemanden kennen lernt, mit dem man zu spielen plant. Dann sollte man anstatt stundenlang Pornobildchen hin- und her zu senden, und das Kopfkino zu befeuern, mal über Neigungen, Grenzen, Tabus, Wissens- bzw Erfahrungsstand des Gegenübers, Vorstellungen, und auch evt Trigger oder Traumata reden.

Wenn sich schon im Gespräch rauskristallisiert, dass D und s völlig unterschiedliche Vorstellungen haben, sei es über die Beziehungsform, Fetische, Praktiken oder anderes, dann wissen sie wenigstens beide, dass die Sache auf Dauer keinen Sinn macht. Aber einem D seine Intentionen aus der Nase zu ziehen, ist oft Schwerstarbeit.

Es wird rumgeeiert, oder Abneigungen bzw Grenzen werden kleingeredet, und abgetan mit dem tollen Satz “das sagst du jetzt, aber da wirst du mich irgendwann noch drum anbetteln.” Ja, klar. Wenn die Hölle zufriert. Glaubt D, er sei so übertrieben exzellent in seiner Dominanz, dass für ihn Tabus nicht gelten? Diese Verhandlungen gestalten sich etwas beschwerlich, und sinnbefreit, wenn s nicht für voll genommen, und ihre Einwürfe schon vorher als unwichtiges blabla eingestuft werden.

Man kann auf FSoG rumhacken, wie man will. Wenn es EINES gibt, was Mr Grey richtig gemacht hat, dann ist das die Sache mit dem Neigungsbogen, den die liebe Ana ausfüllen soll, und dafür fleißig googlen muss. Bei ihm war es der “Vertrag”, aber sei’s drum. Auf jeden Fall beschäftigt er sich mit dem, was er darf und was nicht, BEVOR er volle Pulle loslegt. (Ja, er verkackt trotzdem, aber das Einholen von Infos war schon mal gut)

Ich kenne einen Dom, der mehrseitige, minutiös gestaltete Neigungsbögen ausfüllen lässt, um sie dann Punkt für Punkt durchzugehen und zu besprechen. Was nicht bekannt ist, oder unter “noch nicht gemacht, aber interessiert” steht, verdient dabei besondere Beachtung, genauso wie Dinge die unter “für mich ohne Lustgewinn, sondern reine, schlimme Strafe” stehen.

Vielleicht muss das nicht sein, SO viel auszufüllen, wenn vorher schon beide wissen, dass z.B.  “Klinik” absolut nicht ihr Ding ist. Aber generell finde ich es wichtig, dass D und s sich ordentlich mit ihren Wünschen und Neigungen beschäftigen. Da kommt dann nämlich auch recht schnell raus, was Kopfkino ist, was Interesse, und was ECHTE Erfahrung.

Ich geb’s zu. Ich kannte so einige Punkte auf der Liste, die ich rein aus Spass an der Freude mal ausgefüllt habe, noch gar nicht. Bei vielen kann ich mir inzwischen relativ gut was drunter vorstellen, und habe eine Vorstellung vom Schmerzlevel, oder wie es sich anfühlen könnte. Und kann deshalb so ungefähr sagen, ob es für mich gar nicht geht, Strafe wäre, oder eher Belohnung.

Was mich zum nächsten Punkt bringt: ein Neuling KANN gar höchstwahrscheinlich gar nicht gefühlte 1000 Dinge ankreuzen, und eine halbwegs verlässliche Aussage darüber treffen, was mit ihm alles geht und was nicht. Als ich angefangen habe, habe ich zB Stockschläge in meiner Vorstellung VÖLLIG unterschätzt. Meine Fresse. Wenn mein erster Spielpartner nur halb so weit gegangen wäre, wie meine Klappe groß war, dann gute Nacht. Und genau das ist dann wieder die Katze, die sich in den Schwanz beißt:

Mit Anfängern steigt man nicht volle Pulle ein, und verlässt sich auf Aussagen, die blauäugig und ohne Erfahrungswerte gemacht werden.

Sonst fliegt einem die Sache gern mal um die Ohren. S fühlt sich missbraucht, Vorschussvertrauen ist weg, Dummdom-Stempel ist da, D ist ratlos bis gekränkt, Karre ist an die Wand gefahren.

À propos Ohren. D sollte sich gut überlegen, ob er gerade solche Sachen wie Ohrfeigen, Anspucken, NS in die erste(n paar) Session(s) einbauen will. Das sind echte Erniedrigungen, und für einen Neuling können sie viel mehr fürchterlich als geil sein. Und einfach viel zu viel des Guten. Ob s den Arsch vertrimmt bekommt, oder sich eine Watsch’n fängt, ist psychologisch ein himmelweiter Unterschied. Also Vorsicht.

Und ich habe den Eindruck, dass viele D sich -wenn, dann – um ihr Werkzeug und die Technik kümmern, aber nicht um die psychologischen Tricks, Kniffe, und no go’s. Man verspricht das Blaue vom Himmel runter, von wegen Ausbildung, D/s, 24/7, Fernerziehung etc, aber liefert nicht. Erstens weil echte Arbeit, und zweitens weil keine Ahnung WIE.

Es gibt im BDSM auch nicht wenige Leute, m wie w, D wie s, die eigentlich dringendst auf eine Psychiatercouch gehörten, aber im BDSM ihre Therapie sehen. Erstens geht sowas meiner Meinung nach fast zwangsläufig schief, zweitens beschert es arglosen s des öfteren Psychopathen im Domkostüm als Spielpartner, und das will echt keiner haben. Und drittens kann auch einem Dom mit guten Intentionen so eine psychisch angeditschte s in Form von Triggern, Ausrastern, Panikattacken um die Ohren fliegen. Allein deshalb schon sollte man vorher abklären, ob es Sachen gibt, die Panik auslösen. Und von denen lässt man dann tunlichst die Pfoten. Wozu man wieder eine ordentliche Kommunikation im Vorfeld braucht.

Ihr seht wo das hinführt? Der Kreis schließt sich.

Redet. Seid realistisch. Seid ehrlich. Nehmt den Mund nicht zu voll. Übertreibt es anfangs nicht. Schaut, dass ein bisserl Blutsauerstoff für’s Gehirn bleibt, wenn der Rest nach unten sackt.

Zwei Dinge noch.

Erstens: eine Neulings-s sollte immer im Hinterkopf behalten, dass ein nicht definitiv kommuniziertes Wischi-waschi-NEIN für nicht wenige D im Zweifelsfall ein JA ist. Oder mindestens ein “Sie hat nicht aus Überzeugung Nein gesagt, und der Dom bin ich, und ich finde *es* geil, also probier ich mindestens aus, wie weit ich damit komme”. Wenn etwas auf keinen Fall gemacht werden soll, dann muss s das auch sagen. Kokettes Rumgeeiere, garniert mit viel Aufziehen und Necken und ein paar Vielleichts können den Schuss nach hinten losgehen lassen. Zumindest wenn man an ein nicht gerade mit Empathie und Erfahrung gesegnetes Modell gerät.

Zweitens: sich die Ängste, Grenzen, Tabus von einer s anhören um dann im ersten bzw letzten Spiel genau diese Grenzen zu verschieben und genau diese Tabus zu brechen, macht D nicht zum gestrengen, sadistischen Herrn. Sondern zum Missbrauch treibenden, sexuell gewalttätigen Drecksack.

 

 

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