Mein #kinktober Teil 4

So, endlich geht’s weiter. Sonst ist der Oktober rum,bevor ich an Tag 18 bin. 😉

Tag 18:

Bloodplay. WĂŒrde ich nicht absichtlich machen, also blutig beißen, schneiden, schlagen. Aber bei dem Level an SchlĂ€gen, das ich zuletzt abbekam, wĂ€re es schon möglich, dass irgendwann irgendwo ein bisschen Blut kommt. Dann ist das halt so.

Brat Taming. Ich bin kein Brat, also muss man mich auch nicht zÀhmen.

Sex Toys. Ja, bitte. Aber bitte welche, die gut sind und/oder Kawumms haben, und auch was bringen. So Weichmacher-stinkelige Freebies vom Eis, Vibratoren mit irgendwelchen SchmetterlingsflĂŒgelchen, aber ohne ordentliche Vibration, und kleinefingerdicke Silikonplugs in schweinsrosa kannste bitte weglassen.

Tag 19.

Filming. Meinen eigenen Porno mit mir drin drehen muss ich echt nicht. Reizt mich null. Das einzige, wo filmen nötig, logisch, ok ist, ist im Zuge einer Hausaufgabe im D/s.

Daddy Kink. Geh. Mir. Bloss. Weg. Ich brauche keinen Papa. Ich hatte einen Papa, der ist leider schon lange tot, und das wĂ€re das. Und meinen Partner, sofern er nicht 40 Jahre Ă€lter wĂ€re als ich (und damit schon halbtot) Daddy nennen wĂ€re fĂŒr mich so hochgradig lĂ€cherlich, dass ich es echt nicht ĂŒber die Lippen kriege. Dass ein Partner sich fĂŒrsorglich um mich kĂŒmmert, erwarte ich generell. Ansonsten bin ich erwachsen und brauche definitiv keinen neuen Papa. Örks.

S & M. JA KLAR. Was sonst? Ganz einfach ist die Sache dabei nicht, weil die Konstellation passen muss. Es gibt da draußen viele “Sadisten”, die gar nicht sadistisch sind, so wie es viele “Doms” gibt, die nicht dominant sind. Und wenn man dann an einen wirklichen gerĂ€t, dann muss noch viel mehr passen, zB die Vorlieben, oder MEIN Level. Ich war schon viel zu maso und ich war schon viel zu mimimi fĂŒr sogenannte “Sadisten”. Und nur jedes Mal grĂŒnblaulilaschwarz gedroschen werden ohne GefĂŒhl dahinter, da drauf kann ich auch verzichten. Wenn alles passt, dann ist SM einfach nur super und sehr sehr befriedigend, weil es den Kopf freimacht und Entspannung schenkt. Ich brauche den Schmerz dazu.

Dirty Talk. Mag ich passiv super gern, wenn einer es draufhat. Und wenn der Akzent stimmt. Das ist ja Gott sei Dank fĂŒr jeden Menschen etwas sehr Subjektives, sonst wĂ€ren alle Sachsen ohne Partner/in. 😉 Wenn der Dialekt oder die Stimme an sich einfach GAR NICHT gehen, dann hilft auch der virtuoseste Dirty Talk nix mehr. Ich kann auch versichern, dass ein slawischer Akzent fĂŒr alles, was mit der Konnotation von Kerker, Verhör, SM zu tun hat, waaaahnsinnig gut funktioniert und extrem sexy ist. Dass Englisch sich gut eignet, ist ja seit Jahrhunderten ein offenes Geheimnis. That said, ich war bis vor 2 oder 3 Jahren eher im englischsprachigen Twitter unterwegs, und musste mich an die deutsche BDSM-Terminologie zwischen “Sklavenzentrale” und “Dreilochstute” erst gewöhnen, ohne mir einfach nur *öööörksss* zu denken. Inzwischen geht’s. Und gut gemachten Dirty Talk liebe ich sehr. SELBER kann ich’s nicht. Bzw nur schriftlich. Bzw weiß ich’s, aber es will nicht rauskommen. Ich werd da eh immer sehr….wortkarg.

Tag 20.

(Semi) Public Sex. Ich mag die nicht-öffentliche Öffentlichkeit, wie der Herr Mewes das immer so schön ausdrĂŒckt. Oder die öffentliche Öffentlichkeit, wenn ich irgendwo bin, wo die Gefahr des entdeckt Werdens maximal theoretisch besteht. Aber wirklich öffentlich will, kann, und mag ich auf keinen Fall. Und es ist mir wurscht, ob ich dabei in Tschechien bin oder in Bayern.

Dazu kommt noch, dass ich es ĂŒbergriffig und unter aller Sau finde, der öffentlichen Öffentlichkeit, die jenseits von tschechischen Pornoindustriestandorten wohl unbeteiligt und nichts Böses ahnend sein dĂŒrfte, sein BDSM derart unter die Nase zu reiben. Dieses “Sendungsbewusstsein” finde ich schon im CafĂ© nervig genug, wenn man es nicht lassen kann, sich in voller LautstĂ€rke ĂŒber die Freuden des Arschficks per Strap-On oder die besten Erniedrigungsmethoden zu unterhalten, um möglichst viele Vanillas zu Wissen zu verhelfen, das die nie wollten. Aber seine Sklavin möglichst nackt durch eine Einkaufspassage Gassi zu fĂŒhren, oder den Sub in Ganzkörperlatex und mit nacktem Arsch und Ballet Heels in den Supermarkt zum Kippen holen schicken, oder vor wildfremden, unbeteiligten Leuten rumzuficken, das finde ich persönlich einfach sehr sehr daneben.

Dom/sub. Was soll ich dazu viel schreiben? Eine der 3 großen TragsĂ€ulen. Ohne geht es genausowenig wie ohne SM und ohne Bondage. Eine D/s-Dynamik, wenigstens subtil, die weit ĂŒber die Treffen/Das Spiel hinausgeht, ist fĂŒr mich essentiell wichtig.

Aphrodisiacs. Brauch ich nicht. Bin auch so geil.😂 Nee, im Ernst. Bestimmte DĂŒfte, Speisen, KrĂ€uter, GetrĂ€nke etc, die luststeigernd sein sollen sind schön und gut, und zu einem leckeren Spargelessen oder ĂŒberbackenen Austern sag ich nicht nein. Aber BRAUCHEN tu ich nur einen mir sympathischen dominanten Kerl und meinen Kopf. Zack, geil.

Formal wear. Ich mag geschmackvolle, gut sitzende AnzĂŒge an MĂ€nnern, denen diese auch stehen. Aber generell bin ich ein informeller Typ. Jeans, Lederhose, Anzughose. Egal. Es muss passen und gut ausschauen.

Tag 21.

(Semi) Public Masturbation. Joa. So semi public, verborgen, unter ner Decke, im Auto aufm Parkplatz, das geht locker. Vor einer anderen Person ist echt hart. Zumindest anfangs, bis man sich eingewöhnt hat. Und vor mehr als einer Person wird es nicht einfacher. Aber public im Sinne von unbeteiligter Öffentlichkeit mit einbeziehend…geht GAR nicht. Dasselbe Prinzip wie weiter oben beim Public Sex.

Alpha/Beta/Omega. Kann sicher wichtig sein fĂŒr die Denke der in das GerĂŒst involvierten Beteiligten. Nachdem ich zum “Einzelkind”-Status neige, und neben mir diverse Schwestersubs oder Brudersklaven mehr als schwierig fĂ€nde, habe ich mich mit den Hierarchien nur insofern beschĂ€ftigt, als dass ich fĂŒr mich selbst weiß, dass WENN es mehr Subs als nur mich gĂ€be oder je geben sollte, diese nicht neben mir, sondern 7km HINTER bzw UNTER mir sein mĂŒssten. Alles andere wĂ€re fĂŒr mich aus vielerlei GrĂŒnden inakzeptabel. Also bin ich absolute Alpha, sozusagen. Und es kann nur eine geben. 😉

Dub-Con/Non-Con. Also zweifelhaftes oder nicht vorhandenes EinverstĂ€ndnis. Ist eigentlich ganz einfach: entweder war vorher ein GesprĂ€ch da, als es in eine TPE-Form der Beziehung hinein ging, und es wurde vereinbart, dass ab jetzt kein Nein mehr da ist, und nur der Herr entscheidet und man sich innerhalb eines Metakonsens befindet. Womit kein Consent mehr nötig ist, und es damit auch kein NichteinverstĂ€ndnis gibt. Oder man hat vereinbart, dass man “zu seinem GlĂŒck gezwungen werden will”, und zu Dingen gezwungen sein will, die man ECHT nicht will (ja, das kann ein Kink sein). Oder, wenn diese Möglichkeiten NICHT zutreffen und wenn nichts verhandelt war, dann steuert dub-con bzw non-con ganz klar in Richtung sexueller Missbrauch, Vergewaltigung, oder was immer sonst an strafrechtlich relevanten Sachen dabei ist.

Tag 22:

Primal Play. Ich mag es manchmal schon, einfach gepackt und an den Haaren Richtung Höhle geschleift zu werden, sozusagen. Und ich mag es auch mal brutal und animalistisch. Aber nur ein bisserl brutal, bitte . Ich bin alt, und meine Knochen sind es auch. 😂 Vor vielen vielen Wochen hab ich unsanftestens und mit Kraft die Schenkel auseinandergerissen bekommen, und meine rechte HĂŒfte tut IMMER NOCH WEH, ok? Und mit Snarling, Growling, Grunzen, Heulen, Kratzen, Beißen und Werwolfsex hab ich’s echt nicht.

Voyeurism. Ist kein Kink von mir. Das hab ich bei der Play Party gemerkt, auf der ich vor ca einem Jahr war. Ich kann zwar vom Rand aus mit einem Glas Wein dem Treiben zusehen, aber extra draufschauen oder nÀher rangehen oder interessiert einen Fick oder ein Spiel verfolgen, nein, das gibt mir sexuell gesehen nicht wirklich viel.

Tails. Einen schönen, buschigen Schwanz wĂŒrde ich schon mal tragen, wenn mein Partner sich das mal zutiefst wĂŒnscht, aber so richtig in Richtung Pet Play gehen wĂŒrde ich nicht. Weil es mir nix gibt und mich nicht anmacht.

Massage. Mag ich, geb ich, wo ist das Öl?

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DDlg – meine Sicht.

Disclaimer: Wer extremes Age Play betreibt, der sollte das hier vielleicht nicht lesen. Weil er sich sehr angegriffen fĂŒhlen wird. Ich sag es nur vorher. Und nein, ich diskutiere meine Überzeugung nicht.

DDlg. Schwierig. Sehr schwierig. Am friedlichsten hat man es mit mir, wenn man dieses Thema von mir fern hĂ€lt. UnglĂŒcklicherweise finde ich es immer wieder auf meiner TL, bzw es wird mir rein RTed. Und zuletzt gab es einen Blogeintrag darĂŒber, und darunter nichts als wohlwollend- interessierte Kommentare. Und ja, mir hat sich das Nackenfell gestrĂ€ubt.

Ich habe – im Gegensatz zu den Vorzeige-BDSMlern vom Dienst – nie von mir behauptet, die Toleranz mit Löffeln gefressen zu haben. Und ich sehe den Sinn dahinter auch nicht. Vielmehr bin ich der festen Überzeugung, dass die BDSM Szene es sich – ob aus Bequemlichkeit oder aus Konfliktscheu sei dahin gestellt – zu einfach macht, wenn sie allem und jedem gegenĂŒber uneingeschrĂ€nkte Toleranz propagiert, wenn derjenige nicht gerade Nachbars Schaf ficken oder seine Freundin essen will. Und selbst da bin ich sicher, dass es in irgendeinem Edge Play/Fetish-Forum noch völlig durchgeknallte Existenzen gibt, die beide Augen gern zudrĂŒcken.

Ich möchte diesen Blog nicht nutzen, um unreflektiert und spontan auf irgendwelche Spielarten bzw die Leute, die sie ausleben, draufzuhauen. Aber ich glaube, dass die Rundum-Toleranz, die auf Twitter propagiert wird, zumindest in Teilen problematisch und einfach unangebracht ist. Und es ist mal Zeit, geradeheraus zu sagen, was ich als großes Problem sehe. Und was nicht. Ich habe mir Gedanken gemacht, und versucht, zu differenzieren. Und fasse hier jetzt einfach mal zusammen – ohne Zeichenbegrenzung – WAS mich eigentlich so anekelt bzw mir das Nackenfell hochstellt. Und nein, ich möchte das nicht diskutieren.

Wie gesagt, man muss differenzieren. Generalverurteilungen kriegt Ihr von mir diesbezĂŒglich nicht. 😉

Wenn DDlg einfach heißt, dass dieses BDSM eher soft und weich und romantisch-verklĂ€rt und in rösa Kuscheldecken gehĂŒllt ausgelebt wird, fein. Wobei mich mit den EindrĂŒcken aus 7 Jahren englischsprachigem Twitter (wo DDlg ja VIEL mehr verbreitet ist, siehe “Daddy” auf gefĂŒhlt 1000 Memes) das GefĂŒhl beschleicht, dass da viele junge Frauen unterwegs sind, die entweder unsicher sind und es weich brauchen, oder die Sugar Daddies suchen und dafĂŒr, dass sie faul und niedlich in der Gegend rumliegen dĂŒrfen und der Kerl fĂŒr alles zahlt, die Beine breitmachen. Und dafĂŒr darf er auch mal Haare ziehen und etwas hĂ€rter ran. Aber gut, ist dieser Leute Sache. Ich beweine da höchstens öfters mal die Tatsache, dass ich gute Bilder nicht verwenden kann, weil da einer was mit “Daddy” draufgeschrieben hat, und das geht fĂŒr mich GAR nicht. Im Gegenteil, wenn ich einen halbwegs gleichaltrigen Partner habe, oder sogar einen jĂŒngeren, und den Daddy nennen soll……HAHAHAHA. Nein.

Wenn DDlg heißt, dass der Dom besonders fĂŒrsorglich und “vĂ€terlich” ist, dann frage ich mich, ob ich was verpasst habe, denn FĂŒrsorge erwarte ich von einem Partner IMMER. Auch, wenn ich nacktgehaltene Sklavin in Ketten im KĂ€fig im Keller bin. Nur mal so am Rande.

Wenn DDlg heißt, dass man zusammen Age Play /Role Play betreibt, dann wird die Sache langsam diffisiler. Wer seine ErfĂŒllung bzw Geilheit findet, indem er seine 46jĂ€hrige Frau in einen Britney Spears-GedĂ€chtnislook steckt, und sie als SchulmĂ€dchen ausstaffiert….fein. Hit me Baby, one more time. Damit kann ich leben, denn mit 14 oder 15 haben nicht wenige Menschen zum ersten Mal Sex und damit ist Age Play bis dahin auch irgendwie ok. (wenn ich das in Bezug auf geistige/seelische Reife bei den meisten auch fĂŒr deutlich zu frĂŒh halte, aber das ist eine andere Baustelle).

Wenn DDlg heißt, dass das Little im Spiel JÜNGER als ein Teenie ist, also ein Kind, ein Kleinkind, oder sogar ein Wickelkind/Baby, dann ist das GANZ DÜNNES EIS. Da ist dann fĂŒr mich die Unterscheidung extrem wichtig, ob die Sache nur im Sinne von sich gekĂŒmmert werden, MalbĂŒcher ausmalen, Disneyfilme gucken, Stofftiere rumtragen und wieder Kind ohne Verantwortung und ohne Last sein dĂŒrfen ausgelebt wird. Oder ob das irgendwas, auch nur einen FUNKEN Sexuelles an sich hat. Selbiges gilt fĂŒr Schnuller- und WindeltrĂ€ger/innen.

Das Erstere ist fĂŒr mich zwar völlig unverstĂ€ndlich, und ich glaube, dass kein erwachsener Mensch, der mit beiden Beinen fest im Leben steht und mit seinem Leben halbwegs klarkommt, auf die Idee kĂ€me, ein Baby oder Kleinkind sein zu wollen. Aber gut, wenn man das braucht und es so fĂŒr die Leute funktioniert, dann fein, geht klar. Wenn ich auch auf verpisste Windeln und Schnullis auf meiner TL dankend verzichte, und die Protagonisten vor die TĂŒre setze.

Das Zweitere, und NUR dieser Aspekt von DDlg, ist fĂŒr mich allerdings hochproblematisch und echt unertrĂ€glich. Und es macht mich wirklich wĂŒtend, wenn ich mitbekomme, wie das verharmlost, toleriert, und schöngeredet wird.

Ja, da gibt es eine Altersgrenze fĂŒr mich fĂŒr diese ganzen sexuellen Rollenspiele. Teenie-Alter. Wenn man oft eh allmĂ€hlich Sex hat. Darunter? Geht GAR nicht. Null. Sorry, einfach nein. Und ich bin mir darĂŒber im Klaren, dass das offiziell nicht PĂ€dophilie ist, weil die Protagonisten erwachsen sind. Klar. Ist es nicht. Aber es ist EINEN SCHRITT davon weg, und das reicht mir völlig aus, um meine Toleranzgrenze ĂŒberstrapaziert zu sehen.

Die Frage drĂ€ngt sich mir auf: WAS STIMMT DENN MIT DIESEN LEUTEN NICHT, UM HIMMELS WILLEN??? Was lĂ€uft mit jemandem falsch, der sich als kleines, unschuldiges Kind verkleidet, und sich psychologisch in dessen Zustand versetzt, so gut es nur geht, es imitiert, und sich dann vom Daddy ficken lĂ€sst? Und noch schlimmer, was geht im Kopf eines erwachsenen Mannes vor, den seine Partnerin mit sĂŒĂŸen rösa MĂ€delsklamotten, LĂ€tzchen, Schnulli, womöglich Windeln geil macht? Wo sie in Aussehen und Verhalten so nah an einem Kind ist wie es nur eben geht, und er sie so aufgemacht, in ihrer Rolle als Kind oder sogar Baby, fickt???

Ich hĂ€tte jetzt fast gesagt, vielleicht muss man Mutter sein, um zu verstehen wie abartig das ist. Aber leider gibt es auf Twitter unzĂ€hlige Leute, die Kinder haben, und das TROTZDEM machen. Und da hört es echt auf. Und da hilft es auch nicht, dass da zwei Erwachsene sind, und kein *echtes* Kind. Und es macht mich wirklich wĂŒtend, dass die BDSM Gemeinde die Problematik nicht sieht, dass da MĂ€nner sind, die GEIL DAVON WERDEN, dass ihre Partnerin ein kleines Kind IST in dem Moment. Denn das ist der Knackpunkt. Das Rollenspiel beinhaltet ganz klar die Denke, die Vorstellung, dass da ein niedliches kleines rösa rĂŒschiges MĂ€dchen mit glatter kleiner Fotze und Schnulli und Kuscheltier vor dir liegt. UND DAS MACHT DICH GEIL.

Hallo? Sieht hier denn keiner das klitzekleine, ganz arg einer Psychotherapie bedĂŒrftige Problem? Oder machen wir lieber weiter mit dem Gesabbel von “alles total o.k., solange es einvernehmlich ist”?

Ist schonmal jemand auf die Idee gekommen, dass es Sachen gibt, die sich maximal noch fĂŒrs Kopfkino eignen, deren Umsetzung aber moralisch SO VERWERFLICH ist, dass man es gefĂ€lligsst zu lassen hat? Und wenn man es tut, dass man dann wenigstens den Mund darĂŒber hĂ€lt, und das nicht auch noch in die Welt posaunt? Schreiben die Leute, die Tiere ficken, das auch mit Foto in die TL? (ich befĂŒrchte, dass ich keine Antwort darauf will, beim verrotteten Zustand der Menschheit.)

Es gibt nicht ohne Grund einen gewissen gesellschaftlichen Verhaltenskodex, der in einer halbwegs zivilisierten Gesellschaft zu gelten hat. Und den einfach komplett ins Klo zu spĂŒlen, ist ein Fehler.

WIR FICKEN KEINE KINDER. AUCH NICHT DIE, DIE IN WIRKLICHKEIT ERWACHSEN SIND, WO WIR ABER SO TUN, ALS WÄREN SIE KINDER. WEIL DAS EINFACH GRUSELIG UND KRANK IST.

Und nein, EntfĂŒhrungen, RapePlay, KV sind NICHT das Gleiche. Da sind auch erwachsene Leute beteiligt, es ist auch consensual, aber der Unterschied ist, dass diese Leute nicht versuchen, physisch wie psychisch an den “Zustand KIND” ranzukommen, und in der Situation ein Kind zu SEIN.

Das ist nicht ohne Grund ein absolutes, gesellschaftliches Tabu. Und das sollte es bleiben. BDSM ist kein Freifahrtschein zu wirklich jeder Scheußlichkeit, an der irgendeine rabenschwarze Seele vielleicht noch Gefallen findet.

So. Besser und ausfĂŒhrlicher kann ich es nicht erklĂ€ren. Wer das Problem jetzt immer noch nicht begreift, und womöglich selbst Kinder hat und ohne einen Anflug von schlechtem Gewissen trotzdem sowas macht, dem ist echt nicht zu helfen. Das muss man dann auch nicht diskutieren.

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Mein #kinktober Teil 3

Sind ja schon einige Tage vergangen…..dann wollen wir mal wieder. Wie immer, gibt es zu allen Punkten ein Statement, zu denen mir was einfĂ€llt.

Tag 10:

Body Modification /Decoration. Kommt ganz drauf an. Generell habe ich Probleme mit Dingen, die permanent sind, bzw die nicht mehr ohne OP oder großen Aufwand in den Ausgangszustand zurĂŒckversetzt werden können. Ich mag Piercings. Aber keine 3 kg Stahl samt ausgeleierten Löchern. Ich mag Tattoos, aber nicht irgendwo und irgendwas. Es gibt Leute, die sich Zeugs implantieren, spritzen, spalten, operieren, dehnen, weiten lassen fĂŒr die Herrschaft. Plus Tattoos, Brandings, Cutting-Narben…. Da muss man vorsichtig sein. Meiner Erfahrung nach und von dem her, was ich sehe und höre, ist die Halbwertszeit der meisten BDSM Beziehungen deutlich zu kurz, um sich danach operieren lassen zu mĂŒssen, oder mit einem Branding des Herrn, der dich 3 Wochen spĂ€ter fallen ließ wie eine heiße Kartoffel, im Nacken dazustehen.

Bondage. JA. Viel, gerne, egal ob Seile, Ketten, Lederfesseln, Gurte, Tape, Zwangsjacke, Handschellen oder irgendwas, das eben gerade rumliegt. Hauptsache gefesselt. 😉

Frottage. Sich aneinander reiben, oft auch mit Klamotten. Gibt mir nix.

Cock Worship. Naja, Mann darf versichert sein, dass ich mich gerne und mit Hingabe um “ihn” kĂŒmmere. Ich bin schwanzophil. Aber mit Großwesir anreden tu ich ihn deshalb trotzdem nicht. 😉

Tag 11:

Anal Pounding. Ähm….sagen wir es mal so: Ich mag Analsex. Sehr, sehr gern. Und das darf auch gern ein harter Fick sein. Aber halt mit ein paar Eingewöhnungsminuten, und nicht mit Kaltstart.

Anonymous Sex. Betrifft mich nicht direkt, da ich mir selber keine anon Kerle suche, und Sex mit Unbekannten maximal indirekt, durch den Herrn angeleiert, im Zuge einer D/s- Beziehung in Frage kommt, als Fremdbenutzungsszenario.

Medical Play. DĂŒrfte auf deutsch “Klinik” sein. Ist kein Kink von mir, bin ich aber bereit, bis zu einm gewissen Punkt mitzumachen. SpĂ€testens bei EinlĂ€ufen, Dilatoren, ZugĂ€ngen, Nadeln, etc ist dann aber Schicht im Schacht.

Electricity. Bis jetzt keine Erfahrungen, außer mit diesem arschigen Zapper-Teil, das einem nen Funken verpasst. Ich habe gehört, Strom sei ziemlich fies, aber vorsichtig probieren wĂŒrde ich es durchaus.

Tag 12:

Detachable ecto parts. Bitte WAS??? Wenn einer weiß, was zur Hölle das sein soll, bitte melden. Ich bin neugierig und habe auch ĂŒber Google immer nur Ghostbusters gefunden.

Cum swallowing. Mach ich meist schon, und hoffe immer sehr, dass es nicht zu Scheiße schmeckt. Variiert ja sehr, zwischen irgendwas mit nussiger Avocado und einfach nur widerlich.

Prostitution. Gibt es, gab es schon immer, wird es immer geben. Hoffentlich auf freiwilliger Basis. Betrifft mich weiter nicht. Ach so, das schwedische Modell ist totaler Bullshit. So.

Tag 13:

Vore. Sind Psychiater anwesend? Einfach nur nein.

Dacryphila. Durch TrĂ€nen erregt werden. Also, ich durch meine nicht, aber meine Sadisten wurden sicher durch mein schmerzerfĂŒlltes Weinen angetörnt, nehme ich an.

Face-Sitting. Gibt mir aktiv wie passiv nicht viel. Im Gegenteil, wenn einer auf meinem Gesicht hockt und ich keine Luft kriege, und der schiebt seinen Arsch nicht von mir runter, werde ich leicht panisch.

Tag 14:

Auralism. Durch GerĂ€usche, Musik, Stimmen erregt werden. Kommt drauf an. Klappt teils mit SexgerĂ€uschen anderer Leute, wobei mich das Geblöke auch -je nach Tagesform- extrem nerven und ablenken kann. Ich tendiere eher in Richtung Stimmen. Es gibt vereinzelt MĂ€nnerstimmen, die so dermaßen sexy sind, dass du schon vom Abhören einer WA ganz derangiert bist. Sowas ist aber selten.

Fem-Dom. Schwierig. Ich kann im Alltag mit bossy Frauen absolut nichts anfangen, und gehe da eher sofort auf Konfrontationskurs, um deutlich zu zeigen, dass frau mir so gar nicht ankommen muss. Ich denke nicht, dass es im BDSM anders wĂ€re. Vielleicht gibt es da draußen ja die Einhorn-Femdom, mit der alles klappen wĂŒrde. Nachdem ich aber ziemlich hetero bin, habe ich mich damit noch nicht weiter beschĂ€ftigt.

Biting/Marking. Ich toleriere Bisse, aber nicht so, dass die Haut durchbrochen wird. Und ich mag sie nicht wirklich.

Tag 15:

Somnophilia. Was es doch alles gibt. Nein, ohnmÀchtige Leute machen mich nicht an, und umgekehrt herum habe ich nicht vor, ohnmÀchtig zu sein oder zu werden wÀhrend einer Session, also werden wirŽs nie erfahren.

Immobilization. Ja, ich bin gerne so fixiert, dass ich mich kaum oder nicht rĂŒhren kann. Vieles davon kann man ja eigentlich nur in einem Studio ausprobieren oder durchfĂŒhren, aber die ganzen Böcke, StĂŒhle, Liegen etc, worĂŒber und worauf man fixiert werden kann, oder auch Metal Bondage schaut sehr interessant aus.

Cervix Penetration. Also, wenn damit das Hinknallen des Penis an den Muttermund beim GV gemeint ist – ja mei, das passiert halt ab einer bestimmten LĂ€nge und in bestimmten Positionen, wie z.B. Doggy. Bis zu einem bestimmten Punkt steh ich auch auf den Schmerz, aber irgendwann tut es dann zu weh. Und irgendwelche potentiellen Klinikspiele, bei denen womöglich versucht wird, da mit irgendwelchen Werkzeugen rumzumanipulieren – ganz sicher nicht. Wer Kinder hat, oder schon eine Spirale eingesetzt bekam, fĂŒr die man die Öffnung weiten muss, weiß, welches Schmerzpotential dort sitzt. Also definitives NEIN.

Tag 16:

Power Difference/Authority. Ja, ist das nicht der Punkt? Ohne GefĂ€lle ist BDSM und vor allem D/s ja etwas sinnlos, oder? Ich mag ein GefĂ€lle. Das muss nicht knallhart und humorlos sein, aber spĂŒrbar darf es schon sein, sonst hab ich ja nix davon.

Fisting (Consensual). Zuerst mal….warum steht da “consensual” dabei??? Wenn es NICHT consensual ist, bzw nicht wenigstens am Anfang der Beziehung besprochen unnd verhandelt und/ oder im Zuge eines Metakonsens abgesegnet wurde, dann ist es Vergewaltigung, oder seh ich das falsch?

Nun denn. Ich habe zum Fisting – Vaginalfisting – eine Hassliebe. (anal kann ich nicht sagen, das wurde jenseits von 4 Fingern noch nie versucht, bzw hĂ€tte ich erstens keine Zeit zum wochenlangen Üben mit immer grĂ¶ĂŸeren Kalibern von Plugs und zweitens habe ich wirklich Sorge um meinen Schließmuskel, vielen Dank.) Auf der einen Seite mag ich es irgendwie, weil ich auf das Ausgeliefertsein und das GefĂŒhl der Dehnung stehe. Auf der anderen Seite ist es dann auch irgendwann zuviel des Guten, und tut schlicht und ergreifend weh. Und zwar so, dass es nicht mehr geiler BDSM Schmerz ist. Fisting ist, außer der Mann hat sehr zierliche HĂ€nde, bei mir schwierig und klappt aufs erste Mal fast nie ganz. Das Daumengrundgelenk ist meistens gerade der Tacken zuviel. Das hat auch nichts mit Unentspanntheit oder zu wenig Flutschi oder dem womöglichen Fehlen von Handschuhen zu tun. Oder mit zu wenig Vorarbeit. Es ist fĂŒr mich und bei mir einfach eine Herausforderung, und mit krĂ€ftigen MĂ€nnerhĂ€nden kann es auch passieren, dass es einfach mal nicht geht.

Drunk Sex. Ich betrinke mich nicht bis ins Delirium, und hasse besoffene Leute. Also schließe ich das aus.

Tag 17:

Mutual Masturbation. Ganz nett, hat aber fĂŒr mich die Problematik wie 69 auch: Ich kann mich nicht gleichzeitig aufs Kommen und auf das ihm-einen-Runterholen konzentrieren. Ein Teil verliert.

Double (or more) penetration. Hatte ich bin jetzt nur mit 1 Schwanz und 1 Dildo oder Plug. Aber hey, ich bin da offen *zwinkizwonki*

Suspension. JA. Sagte ich schon, dass ich Seilbondage liebe? Fliegen ist toll, und die Seile sind auch eine Weile ertrĂ€glich, solange das Gewicht ausbalanciert ist und nicht zu viel Druck auf einer einzelenen Fesselung liegt. Und das GefĂŒhl, da zu hĂ€ngen und sehr sehr ausgeliefert zu sein, ist, Ă€h, schon nett. 😉

Mirrors. Hassliebe. Ich bin ja nicht fĂŒr mein großes Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit mit meinem Körper bekannt, und Spiegel sind in nacktem Zustand eigentlich mein Feind. In bestimmten Szenarios können sie auch sehr geil sein, zum Beispiel, wenn man vor einem Spiegel in den Arsch gefickt wird und einem der Kopf an den Haaren hochgerissen wird und man gezwungen wird, sich mittels Spiegelbild in die Augen zu schauen. Hat was.

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Narzissten im BDSM

Als Kind dachte ich einmal, dass Narzissten halt eitle, selbstverliebte Menschen wÀren, die gerne gockeln und dauernd in den Spiegel gucken. So wurde mir das erklÀrt, und das scheint auch die landlÀufige Meinung zu sein.

Dabei meint man, wenn man in der Psychotherapie, oder auch hier im BDSM von “Narzissten” redet, ganz andere Kaliber. NĂ€mlich die Herrschaften mit “narzisstischer Persönlichkeitsstörung”. Das ist eine ziemlich ĂŒble Sache, und diese Herrschaften sind auch nicht eitel, sondern astreine, teils auch gefĂ€hrliche, und in jedem Fall zerstörerische Psychopathen.

ICD-10 F60.8, unter NPS “narzisstische Persönlichkeitsstörung” kann man ĂŒber sie lesen. Kurz gefasst, die AusprĂ€gungen sind verschieden, aber generell sind sie SchĂ€tzelchen, die ihre Umgebung, besonders ihre (Sexual)Partner mit einer Mischung aus Charisma, Charme und Großspurigkeit ködern, und dann eine Weile den VerstĂ€ndnisvollen, Ehrhaften spielen, und sie auf HĂ€nden tragen (das nennt man Love Bombing) und sie dabei emotional, gerne auch finanziell, und auf jede andere erdenkliche Weise be- und ausnutzen. Sie genießen die Kontrolle und wenn der Partner ihnen folgt und gehorcht. Das ist in Bezug aufs BDSM natĂŒrlich genau ihr Ding.

SpĂ€testens wenn besagter Partner ihrem immer stĂ€rker werdenden und unrealistischen bis schlicht nervtötenden Kontrolldrang nicht mehr nachkommen möchte, und ihnen nicht gehorcht, wird dieses Bild vom idealen, wunderbaren Partner irgendwann jĂ€h zerstört. NĂ€mlich, wenn der Narzisst ganz spontan und aus Spaß an der Freude entscheidet, dass er seinem Partner nen Tritt vom Podest verpasst, und ihm den Zorn, den Frust, die Bösartigkeit, die Rachsucht, die KrĂ€nkungen, die er in seinem jĂ€mmerlichen, verkorksten Inneren trĂ€gt, ab da zuteil werden lĂ€sst.

Der Partner ist natĂŒrlich vor den Kopf gestoßen, versteht die Welt nicht mehr, und strappelt sich höchstwahrscheinlich einen ab, damit es wieder so toll wird wie vorher und der Narzisst ihn wieder lieb hat. Das wird er aber niemals schaffen, weil der Narzisst viel zu viel Freude daran hat, ihn zu verletzen, ihn emotional zu terrorisieren, ihn klein zu halten, ihn leiden zu sehen, und ihm das GefĂŒhl zu geben, leider einfach nicht gut genug zu sein. Ganz egal, was er tut, der Partner schafft es leider nie, ein Lob zu kriegen. Der Psychoterror und die Manipulation geht so weit, dass der Partner sich selbst in Frage stellt und am Ende nicht sicher ist, ob er noch ganz richtig tickt, oder ob jetzt die eigene RealitĂ€t oder die RealitĂ€t des Narzissten stimmt.

Das Ganze ist auch öfters mal wiederholbar. Wenn der Partner zum Beispiel durch einen anderen Partner ersetzt wird, der an seiner Stelle gelovebombed wird, dann wird versucht, den Geschassten trotzdem irgendwie bei Fuß zu halten, mit einem Minimum an Aufmerksamkeit. Und wenn dann der Ersatz was falsch macht, dann zack, kann es wieder andersrum sein. Ganz nach Belieben, und bis es eine Person schafft, sich von dem Bullshit zu befreien und das Spiel zu durchschauen.

Das allerdings mag der Narzisst gar nicht gern. Wir reden hier ja von einem ausgewachsenen Psychopathen. Er wird versuchen, den weggelaufenen Partner wieder in seinen Einflussbereich zu bekommen. Wenn das nicht klappt, dann wird er ungemĂŒtlich. Wenn man dann irgendetwas tut, das seine PlĂ€ne durchkreuzt, oder ihm einen Strich durch seine perfide Rechnung macht, dann explodiert er fast vor Wut. Narzisstische KrĂ€nkung nennt man das. Dann wird gedroht, gewĂŒtet, gestalked, LĂŒgen erzĂ€hlt, diskreditiert, und man ist sich wirklich fĂŒr nichts zu schade. Gaslighting nennt sich das. In ExtremfĂ€llen sind schon Expartner/innen umgebracht worden.

Wie erkennt man so einen menschlichen Katastrophenfall auf zwei Beinen vorher? Sehr schwierig. Wenn man schon mal mit einem das VergnĂŒgen hatte, dann ist es einfacher. Man entwickelt eine feine Nase dafĂŒr. Ist nur nicht wirklich ein Trost, wenn man schon auf die Nase gefallen ist. Generell wĂŒrde ich sagen, dass die Sorte Mensch, die einfach ĂŒbercharmant, allwissend, supidupiweltmĂ€nnisch, etwas großspurig, prahlerisch und larger than life ist, und einen viel zu frĂŒh und viel zu heftig anhimmelt, ohne einen ĂŒberhaupt zu kennen, suspekt ist. “Wo warst du nur mein Leben lang?” oder “ich habe mein Leben lang auf dich gewartet” und all so Zeugs gegenĂŒber Menschen, die man vielleicht noch nicht mal getroffen hat, ist schon etwas merkwĂŒrdig. Love bombing halt. Einfach mal die rosa Brille absetzen und sich nicht zu frĂŒh verlieben und einwickeln lassen, bitte schön, auch wenn es schwerfĂ€llt. Narzissten tarnen sich sehr, sehr gut.

Wie kommt man da raus, ohne Federn zu lassen? Gar nicht. Man wird immer Federn lassen. Die Frage ist nur, wie viele. SpĂ€testens, wenn man merkt, dass man objektiv völlig ohne Grund plötzlich vom Himmel in die Hölle geschubst wird, sollte man nicht lange versuchen, um die Gunst des Narzissten zu buhlen, sondern gehen, und das auch durchziehen. Was nicht einfach sein wird. Aber je lĂ€nger man bleibt, desto mehr leidet man. Und das will so einer ja. Der saugt einem erst das MitgefĂŒhl, die Bewunderung, die positiven GefĂŒhle aus wie ein Vampir, und dann ergötzt er sich am Leid und dem Kummer seines Partners. Empathie und Zuneigung sind ihm fremd, genauso wie Respekt gegenĂŒber seinen Mitmenschen. Er tarnt sich nur gut, und tut so, als ob. Narzissten-Opfer leiden teils schrecklich noch lange hinterher, und enden nicht selten in einer Therapie.

Und was heißt das alles jetzt in Bezug auf BDSM? Ganz einfach. Ein Narzisst als Dom/me ist eine Katastrophe. wenn er noch dazu ein Sadist ist, dann ist er ein Super-GAU. Devote Menschen mit ihrer Hingabe und ihrer LoyalitĂ€t und ihrer LeidensfĂ€higkeit und ihrem Drang, zu gefallen und alles möglichst gut zu machen, sind fĂŒr ihn ein Superfood. Das gefundene Fressen. Und er zerstört diese oft sehr sensiblen Menschen seelisch total, wenn sie es nicht halbwegs rechtzeitig raus schaffen. Die wissen gar nicht, wie ihnen geschieht, und lassen den Narzissten meist auch nicht fallen, sondern versuchen alles, wieder seine Gunst zu erlangen. Was sie ja nicht schaffen können. Mit Devoten haben Narzissten einen Heidenspaß, weil die ihnen ewig lange ĂŒber jedes Stöckchen springen. Leider.

Und das Leben nach dem Narzissten? Gibt es. Allerdings dauert es eine Weile, bis man seine Wunden geleckt hat, und wieder einigermaßen vertrauen kann. Bis man wieder soviel Selbstbewusstsein hat, dass man weiß, bzw selbst glaubt, dass man gut ist, so wie man ist. Dabei hilft am besten ein neuer Partner, der informiert sein muss ĂŒber das Problem, und der gewillt sein muss, die Scherben wieder zusammen zu kleben. Wenn man von diesem Menschen immer mal wieder rĂŒckversichert wird, dass man total ok ist, dann kommt man aus seinen Zweifeln irgendwann raus. Wenn man dann merkt, dass man mit ihm viel weiter kommt, und viel mehr schafft als zuvor, dann kann man wieder stolz sein auf sich selbst.

Und wenn man den Narzissten regelrecht rausgeprĂŒgelt bekommt. Das klappt wirklich, und mit jeder verschobenen Grenze und mit jedem Lob verblasst er mehr. Bis er da ist, wo er hingehört. Im verstaubten Kellerabteil der hintersten Gehirnwindung.

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Subdrop

Die Sache mit dem Subdrop. Ich denke, das ist bei jedem Menschen anders. Ich kann hier nur meine Empfindungen wiedergeben, und mutmaßen, woran was wohl liegen mag oder mochte.

Ich hatte bis jetzt fast jedes Mal nach einer Session einen Subdrop. Mal heftiger, mal sehr milde. Aber 24 bis 48 Stunden nach der Session oder dem Treffen kommt er.

Ich denke, ein Teil davon ist die Tatsache, dass ich wieder “allein” bin. Was gar nicht stimmt, denn ich BIN ja nicht allein. Mutter, Kinder, Freundin, sogar mitarbeitender Ex, alle um mich. Aber ich bin ohne Dom in meiner NĂ€he, eben.

Ein Teil kommt durch die harte Landung jenseits der krassen HormonausschĂŒttungen durch Schmerz, Orgasmen, Angst, Entspannung, Aftercare, Genuss. Das lĂ€sst alles nach und zack, emotionales Loch.

Ein Teil ist wahrscheinlich die RĂŒckkehr in den Alltag. Das ist sowas Ă€hnliches wie das Ende eines geilen Urlaubs, wo man weiß, dass man jetzt wieder ins BĂŒro darf und der olle Trott mit den Kollegen und dem Chef einen wiederhat. Deprimiertheit, das GefĂŒhl des “meh”, Selbstmitleid. Denn wenn ich es mir aussuchen dĂŒrfte, oder eine Zeitmaschine hĂ€tte, dann wĂŒrde ich…..

Und ein Teil ist – bei mir – eigentlich jedes Mal am nĂ€chsten, spĂ€testens am ĂŒbernĂ€chsten Tag das fĂŒr zumindest einige Stunden aufkommende Entsetzen, das mich ĂŒberkommt, wenn ich in den Spiegel schaue und die Streifen und Spuren und HĂ€matome sehe. Da habe ich mich tatsĂ€chlich schon ein paar Mal regelrecht erschrocken, gerade bei diesen krassen HĂ€matomen an der Brust (ihr kennt das Selfie vom Kinktober). Oder die Striemen am Arsch und den Schenkeln, die 9 oder 10 Tage deutlich sichtbar waren. Ich musste schon Arzttermine verschieben wegen sowas.

Und es ist ja nicht so, dass das gegen meinen Willen geschah, oder besser gesagt, nicht im Konsens. Und ich bin mit mir sebst bezĂŒglich meiner Neigung durchaus im Reinen. Aber trotzdem ĂŒberkommt mich dann regelmĂ€ĂŸig zumindest fĂŒr einen halben Tag oder so ein schlechtes GefĂŒhl, und ich bin zumindest etwas down. Wenn es krasser ist, auch nahe am Wasser gebaut und irgendwie etwas “betĂ€ubt”. Ist es Scham? Das GefĂŒhl, eben doch eine völlig bekloppte Nuss zu sein, SOWAS zu tun bzw tun zu lassen? Die Frage, was bitte denn mit mir nicht stimmt? Die Sorge um meinen Körper? Die Erinnerung, WIE SCHEISSE WEH das tat, die mich unter der Dusche fast nochmal so heftig heulen lĂ€sst wie wĂ€hrend der Session? Oder doch nur Hormone? Keine Ahnung. Bis zum nĂ€chsten Tag geht es wieder, und danach kommt der Stolz auf das, was ich geschafft habe, und auf die Spuren, und darauf, dass ER stolz ist.

Das mit dem Subdrop ist auch Aftercare- unabhĂ€ngig. NatĂŒrlich ist es bei fehlender oder schlechter Aftercare viel heftiger, aber der Drop kommt auch bei perfekter Aftercare.

Aftercare ist fĂŒr mich sehr wichtig. Gehalten werden, gestreichelt werden, sich ausheulen dĂŒrfen, ĂŒber das gerade Geschaffte oder Erlittene reden, bestĂ€tigt werden, zusammen lachen können, auf die Couch rauf dĂŒrfen und gekuschelt werden, irgendwann einen Snack bekommen, vielleicht zusammen eine DVD anschauen, eine rauchen gehen. Langsam runterkommen dĂŒrfen. Und Lob. Und mit dem GefĂŒhl nach Hause zu fahren, dass ich “es” gut gemacht habe.

Nichtsdestotrotz muss ich mit dem Drop fertigwerden. Der ist emotional besonders schwierig, wenn ich Erniedrigungen ausgesetzt war. Erinnern wir uns: fĂŒr mich sind Erniedrigungen wie Ohrfeigen, Anspucken, NS, Rimming etc niemals nur geil, sondern immer 5o% Horror, extreme Überwindung, Ekel vor dem, was ich da tun soll, und vor mir selbst, dass ich das mitmache. Erniedrigend eben. Das ist fĂŒr mich kein geiles kinky Spiel und das stecke ich nicht grinsend weg und gut ist. Daran habe ich hinterher auf jeden Fall zu knappsen, egal wie geil es war. Egal wie geil ICH war. Im Gegenteil, DASS ich durch sowas geil war, ist hinterher in meinem Kopf unter UmstĂ€nden ein zeitweiliges Problem.

Das gilt auch, vielleicht noch mehr, fĂŒr die Fremdbenutzungs-Geschichte, VorfĂŒhrung, “Public”. Pornokino, CMNF, Glory Hole, Parkplatz, O-Event, was immer es ist oder war oder wĂ€re. Und viel in der Richtung hatte ich noch nicht. Aber ich weiß trotzdem , dass das nichts ist, was man mit mir mal kurz machen kann ohne Vorarbeit und ohne Ansage. Einfach vor vollendete Tatsachen stellen, und dann friss Vogel oder stirb? Undenkbar. Danach ein KĂŒsschen, ein “gut gemacht” und dann abgehakt, Ende, raus aus der Situation und fertig? Keine Chance. DafĂŒr bin ich nicht abgebrĂŒht oder kalt oder emotional distanziert genug.

Ich lĂ€chle danach vielleicht und lasse mir nichts anmerken, und es hat mir wahrscheinlich -hoffentlich- auch ganz wahnsinnig gut gefallen, aber ich bin trotzdem ein rohes Ei. Die Tatsache, dass ich SO eine Schlampe bin, und was da gerade mit mir passiert ist, beschĂ€ftigt mich hinterher definitiv, bis hin zum GefĂŒhl des Ekels vor mir selber, wenn es GANZ schlimm kommt. Die Rekapitulation dessen, was da gewesen ist, die Flut der EindrĂŒcke, der Film, der da lief, plus die Spuren. Das ist heavy, und unter UmstĂ€nden wird auch der Drop so sein. Und dann muss Mann DA sein, und fragen. Mindestens am Telefon oder per Videoanruf. Mit ein paar flapsigen WA und ein bisschen Dominanzblabla ist es da nicht getan.

Was hilft gegen Subdrop?

Da kann ich auch nur von mir ausgehen. Reden, nochmal gelobt werden und bestĂ€tigt darin, dass man genau so gut ist, wie man ist (die Schlampensache eben), bloggen, nach Möglichkeit self care in Form von nicht zu viel Stress und Pflege-Arien im Bad, weiche Kuschelklamotten und Decken, warmes, scharfes, wĂŒrziges Essen (INDISCH !!!) oder Thai, oder wenigstens was mit Kohlehydrat drin. Nudeln machen glĂŒcklich. Schlaf. Nach ungefĂ€hr einem, maximal zwei Tagen ist das schlechte GefĂŒhl dann wieder weg, und Frau funktioniert wieder normal.

He he, “normal”. Ihr wisst schon 😉

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Mein #kinktober Teil 2

Tag 5:

Size Difference. Ich bin 1,70m und keine Elfe. Ich fĂŒhle mich bei MĂ€nnern wohl, die grĂ¶ĂŸer sind als ich, und gerne mindestens so schwer. Ich finde es optisch etwas schwierig, wenn ich neben einem Hauch von Nichts stehe, der kleiner ist als ich, den ich in Heels deutlich ĂŒberrage, und der wie mein dĂŒrrer Sohn rĂŒberkommt. Das ist auch vom Kopf her fĂŒr mich schwierig, weil das GefĂŒhl der körperlichen Überlegenheit und des BeschĂŒtzens und der starken Schulter fehlt, wenn es sich um einen 1,68m-Mann mit 60kg handelt. That said, auf SEHR dicke MĂ€nner stehe ich optisch auch nicht.

Distension. Das musste ich googlen. Dehnung. Welcher Teil genau, stand da nicht 😉 Ja, mag ich. Auch diese aufblasbaren Dildos oder Plugs usw. Aber ohne Brechstange, bitte. Gerade hintenrum.

Knotting. Den Begriff kannte ich nicht. Die meinen Rope Bondage. JAAAAAAA!!!! Seile sind toll. Das GefĂŒhl ist toll, ich mag die Enge, den Geruch der Seile, die Prozedur, das Sich-nicht-bewegen-können, die Hilflosigkeit, die Erotik, die Ästhetik (wobei man darĂŒber streiten kann, wenn man zum Rollbraten wird). Ich liebe Seile.

Breathplay. Mag ich auch. Sogar sehr gerne. Ich bin ja die mit dem Faible fĂŒrs Ausgeliefertsein. 😉 Aber auch da in Maßen. Mit echter Todesangst und Luftmangel bis zur Ohnmacht hab ichs nicht. Auch sind mir vor allem einfach eine Hand am Hals oder enges Leder lieber als irgendwelche Masken oder TĂŒten oder sonstwas, was einem die Luft nimmt. Und es reicht ja auch schon, wenn einem beim Deep throat einer die Nase zuhĂ€lt. Wobei ich durch die ja sowieso nicht atmen kann, weil sie sofort zu ist, wenn ich weinen muss.

Tag 6.

Upskirt sex. Was soll das denn sein? Untern Rock fotografieren und sich dran aufgeilen? Der Blitz soll euch beim Scheißen treffen, ihr Arschlöcher.

Domesticity. Ich ĂŒbersetze das jetzt mal mit diesem altmodischen Rollenbild der Frau mit Zuhause sein als Hausfrau. Nur auf BDSM Style getrimmt. Ja mei. Wer darin seine ErfĂŒllung findet, der soll. Allerdings nur, wenn der Kerl sehr gut verdient, und sich um die spĂ€tere Rente seiner Sub kĂŒmmert, indem er eine Rentenversicherung fĂŒr sie abschließt, weil sie ja nicht arbeitet und nix einbezahlt. Ja, das echte Leben holt einen immer schnell ein hier….

Creampie. Was soll ich da schreiben? Passiert halt, wenn man ohne Gummi GV hat. Und ich mag ja diese Sorte Ferkelei. Und wenn es gesundheitlich von beiden Seiten grĂŒnes Licht gibt und man sich in einer festen Beziehung befindet, dann bin ich schon ein Fan von gummifreiem Ficken und davon, dass er in mir oder auf mir kommt, und dann kommt das halt vor.

Tag 7:

Spit roasting. Ähm, ja. MMF ist immer noch auf der Bucket List, und das stelle ich mir, Ă€h, ganz nett vor.

Angry/Hate Sex. Ich ficke keine Leute, die ich hasse. Und im BDSM verbietet es sich von selbst fĂŒr mich, in der ersten Wut irgendwas anzufangen.

Begging. Ich mag es nicht, zu betteln. Betteln mĂŒssen um irgendwas ist fĂŒr mich also durchaus eine Art Erniedrigung.

Tag 8:

Jealousy/Possessiveness. Ja, ich bin eifersĂŒchtig. Und ich bin possessive. Schlicht und ergreifend. Das sind zwei von vielen GrĂŒnden, warum ich mich nicht fĂŒr poly eigne. Man kann jetzt psychologische Abhandlungen darĂŒber schreiben, ob das ein Zeichen von Unsicherheit ist, oder dass man doch locker bleiben soll, und gönnen können oder was weiß ich. Oh, ich KANN gönnen. Aber wer mir Grund zur Eifersucht gibt, der hat ein Problem mit mir.

Menstruation. Äh, ja? Was soll ich da schreiben. Blut kann man abwaschen. Und wer nicht will, der lĂ€sst es halt. Fertig.

Solo/Masturbation. Macht Spaß, und ist viel viel erfolgreicher um zum Orgasmus zu kommen, als zu zweit bzw. wenn ER das versucht. Weil ICH einfach weiß, wo ich wie hinlangen muss. Spielzeuge oder Dildos benutze ich ĂŒbrigens fast nie. Und wirklich geil wird Wichsen fĂŒr mich erst, wenn das Ganze im Rahmen einer D/s-Aufgabe stattfindet. Ansonsten ist es ein schneller Geilheitsabbau.

Tag 9:

Praise kink. Musste ich von der Bedeutung her schon wieder googlen. Also, wie ich das verstanden habe, wird diese Bezeichnung gebraucht fĂŒr eine Sub, die durch Lob Ihres Herrn scharf wird. Joa, kann ich nachvollziehen. Auf Lob in Form von “braves MĂ€dchen” oder Ă€hnliches reagiere ich körperlich definitiv. Und fĂŒr die Seele ist es auch Balsam.

Deep Throat. Kenn ich, mach ich, kann ich nicht super gut, aber ich habe auch nicht viel Übung. Und die braucht es definitiv, wenn man nicht (fast) reihern will. Zumindest, wenn der Schwanz lang genug ist, um ĂŒberhaupt bis dahin zu kommen. 😉 So lange er still hĂ€lt, krieg ich das ganz gut hin. Wenn er mich so festhĂ€lt, dann geht mir irgendwann die Luft aus, weil ich durch die Nase keine mehr Luft bekomme, sobald ich EINE TrĂ€ne im Auge habe. Also schnappe ich tief nach Luft, wann immer es geht. Wenn er einen Kehlenfick beginnt, sprich, zustĂ¶ĂŸt, dann ist es aus. Dann kĂ€mpfe ich wirklich darum, ihn nicht vollzukotzen. Aber Deep Throat gehört fĂŒr mich einfach dazu, und ich kĂ€me nie auf die Idee, das ausschließen zu wollen, nur weil es fĂŒr mich schwierig ist. Und auf das verschmierte, verheulte Gesicht und die Situation an sich steh ich halt auch. Nur das Halsweh danach ist Scheiße.

Heat cycle. Kann ich nicht mitreden, ich bin keine HĂŒndin, die 2x im Jahr lĂ€ufig ist oder sowas. Wenn Mann es mit mir richtig anstellt, bin ich eigentlich immer geil. 😉

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Mein #kinktober 19

Dieses Jahr schreibe ich mal den Kinktober als Blogs. Idealerweise jeden Tag einen, wobei ich erst am 3. mit dem 1. anfange. Komm halt mal wieder nicht dazu. Ich suche mir aus der Liste das aus, was mich am ehesten betrifft oder worĂŒber ich am ehesten Bescheid weiß. Können alle 4 sein, oder nur eines. Da ist ja Zeugs dabei, was ich regelrecht googlen muss, dieses Mal 😉 Und es ist sicher auch in ein, zwei Jahren interessant, das hier nochmal durchzulesen und zu vergleichen, was noch so ist, und was sich geĂ€ndert hat….

Aber nun gut, wuppen wir mal die ersten Tage.

Tag 1:

Glory Hole. Ja, mei… Gehört zum Pornokino-Setting dazu, und ich verstehe das Kopfkino dahinter. Ich persönlich weiß allerdings lieber, mit wem ich es zu tun habe, wobei es bei manchen wohl besser ist, wenn man möglichst wenig von ihnen sieht. DAS ist allerdings das Problem, in meinem Kopf zumindest. Der Igittfaktor, wer oder was da auf der anderen Seite stehen könnte, ist stark in mir. Wenn man die ganze Idee auf eine Party verbringt, mit mir grundsĂ€tzlich bekannten bzw sympathischen Leuten, dann ja, ok.

Bukkake. Was soll ich sagen? Ich kann auch ein Ferkel sein, und mag Spermaspiele und auch die Ladung ins Gesicht. Oder zwei. Oder so. 😉 Sonst noch was?

Tag 2:

Coaching. Brauch ich nicht von nem Dom. Ich brauche ihn selber, und wenn es dann Coaching in Form von Regeln oder GesprÀchen innerhalb des Ganzen gibt, dann ist ja alles gut.

Pain Play. Ich nehme mal an, damit ist klassisches SM gemeint, also Sessions mit Aua. Ja, bitte. Ich hasse das, wenn es so schlimm weh tut, dass ich ein heulendes HĂ€ufchen Elend bin, aber ich brauche das auch, weil ich meinen rotierenden, dauergestressten Kopf sonst nicht ruhig bekomme. Das ist also mein autogenes Training, sozusagen. 😉 Wichtig ist, dass die Sessions mit einem Menschen stattfinden, mit dem ich eine emotionale Verbindung bekommen kann, und mit dem ich mich “einspielen” kann.

Tag 3:

Breast Play/Nipple Play. Liebe ich und hasse ich. Brustbondage oder Klammern etc fĂŒhlen sich geil an. Aber ZU krass darf es nicht sein. Weil ich da WIRKLICH SEHR empfindlich bin, und mir SchlĂ€ge, Klemmen etc WIRKLICH SEHR weh tun. Anhaltende Schmerzen kann ich wesentlich schlechter vertragen als kurze, schlimme. Vor allem, wenn sie immer unertrĂ€glicher werden. Und wenn es mir SO weh tut, dass mein Kreislauf in die Knie geht bzw dass mir schlecht wird, oder ich mich nur noch auf diesen Schmerz konzentrieren kann, dann wird mir irgendein Schmerz irgendwo anders einfach zu viel. Wenn da dann noch z.B. eine unbequeme Haltung oder ein Knebel, der mir am Kiefer weh tut, dazu kommt, dann ist das ein Overload und ich muss abbrechen, weil ich sowas wie Panik bekomme.

an der Grenze gekratzt

Breeding. Wie soll ich es ausdrĂŒcken? Ach ja. Komplett bescheuert, verantwortungslos, und hirnverbrannt. Um nur das Nötigste zu sagen. Aaaargh. Lack gesoffen.

Phallic Gags. Mit Stummelschwanz vielleicht ganz lustig. Aber mit einem Dildoteil, das einen wirklich zum Deep throat zwingt und das einem dann um den Kopf fixiert wird und DRIN BLEIBT? Horrorvorstellung. WĂŒrde bei mir totale Panik auslösen, denke ich. Ich wurde zwar auch schon beim Deep Throat durch sĂ€mtliches WĂŒrgen und durch Sauerstoffmangel hindurch an seinen Bauch gedrĂŒckt gehalten, dass ich hustend und nach Luft schnappend hochkam, als ich endlich losgelassen wurde, aber der Gedanke daran, dieses Ding nicht so schnell loszuwerden, wie es sein muss….Ă€h, nein danke.

Tag 4:

Human Furniture. WĂŒrde ich wohl mitmachen, gibt mir aber….gar nix.

“69”. Mag ich nicht wirklich gern. Ich kann mich – obwohl ich eine Frau bin – nicht gleichzeitig und im gleichen Maße darauf konzentrieren, zu kommen, und ihn zum Orgasmus zu blasen. Da kann man weder die eine noch die andere Seite richtig genießen, finde ich.

Lactation. Kein Kink von mir, und mir auch nicht wirklich möglich, da ich 2x per Tablette noch im Kreißsaal abgestillt habe. Da. Kommt. Nix.

Orgasm Denial. FĂŒr eine Weile innerhalb einer Session ist das diese sĂŒĂŸe Frustration, und sehr geil. Aber am Ende möchte ich dann eigentlich schon gerne einen haben, bitte, bitte. Zumindest, wenn es um SEX geht, dann ist mein Orgasmus schon mit mein erklĂ€rtes Ziel, und ohne ist etwas enttĂ€uschend und endet damit, dass ich wieder mal die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen muss daheim, und das ist nur halb so schön. Und wenn ich DAS nicht darf……..*gnarf!!!*

So. Und ab dem 5.10. gibt es einen neuen Eintrag, wahrscheinlich nicht jeden Tag, aber immer mal wieder, mit den versĂ€umten Tagen 😉

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